Linksammlung 64 – 30.03.2018

Ich weiß schon, warum ich Fleisch nur noch sehr sehr selten und dann aus wirklich guter Quelle konsumiere: https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/-frontal-21–deckt-auf-wie-fleischpanscher-aus-wasser-wurst-machen-29902490

Im Blog der GLS Bank gab es einige Links zum Thema Plastik. Waren einige interessante Sachen dabei. Vielleicht mal durchklicken. Besonders interessant fand ich den Stand an Alternativen beim Guardian. Der Spiegel-Artikel hat zwar nicht ganz unrecht, aber ich bin immer noch der Meinung, dass ein Weg zur Lösung nicht Mehrweg anstatt Einweg, sondern eher Verzicht ist. Ganz zero waste und so.  https://blog.gls.de/allgemein/wirtschaftsteil-274-plastik/

Diese unglaublich verantwortungslose Verwendung von Plastik ist ja das eine, es gibt aber auch in vielen Bereichen bisher wenige Alternativen. Man kann es natürlich ziemlich radikal versuchen, wie der Zero Waste Lifestyle, allerdings gibt es einige Teile in der Produktions- oder Lieferkette wo man häufig doch keinen Einfluss drauf hat. https://www.theguardian.com/world/2018/mar/02/is-there-life-after-plastic-the-new-inventions-promising-a-cleaner-world

Ich hatte schon mal auf das Experiment mit der gendergerechnten Bezeichnung von Berufen in Kindergärten verlinkt, glaube ich. Welche Auswirkungen der generische Maskulin bei Berufsgruppen hat, zeigt sich recht deutlich. https://kurier.at/leben/nur-drei-von-zehn-kindern-zeichnen-wissenschaftler-weiblich/400008792 Es gab auch letzte Woche ein passendes Video dazu, welches auf Facebook die Runde machte: https://www.facebook.com/izzymagazine/videos/1371101826328602/

Micro-Abenteuer gibt es schon seit einiger Zeit, jetzt sind sie wohl auch in der breiten Masse angekommen. http://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/02/gesundheit-alltag-abenteuer-arbeit-komfortzone-alastair-humphreys-entspannung-komfortzone/komplettansicht

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Linksammlung 63 – 23.03.2018

GMA ist(war) der größte US Lobbyverband mit fast 35 Millionen $ Budget in 2016. Jetzt sind eine ganze Menge an großen Herstellern ausgetreten, weil sie sich nicht mehr vertreten fühlten. Wenn man das so liest, scheint es nicht mal Unwillen der Hersteller zu sein, ihre Produkte mit vernünftigen Labels zu versehen etc. sondern eher ein Problem der Lobbyarbeit. Spannend. https://qz.com/1219503/food-manufacturers-are-leaving-the-grocery-manufacturers-association-signaling-an-end-of-the-big-food-era/

Ich hatte schon mehrfach über die Wasserknappheit in Kapstadt (bzw. Venedig) geschrieben. Die Autorin berichtet von ihrem Besuch und dem Umgang der Anwohner mit dem Problem: http://www.zeit.de/kultur/2018-03/wasserkrise-kapstadt-suedafrika-soziales-gefaelle-10nach8/komplettansicht

Lehrbuchbeispiel für die Auswirkungen einer globalen Marktwirtschaft. Waldbrände in Kanada und Produktionsproblemen in Brasilien und eine Börsenankündigung sorgen für Hamsterkäufe und Notstand an Toilettenpapier in Taiwan.  https://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/43467/die-lehren-der-toilettenpapier-krise/

Das es für Hebammen und Geburtshelfer nicht gerade rosig aussieht, sollte sich rumgesprochen haben. Man liest häufiger von unglaublichen Versicherungsbeiträgen von Selbstständigen und einem generellen Mangel an Personal. Immer wieder gibt es verschiedene Aktionen um auf das Problem aufmerksam zu machen. Hier ist eine weitere:  https://dierabenmutti.de/2018/03/18/rettungsaktion-fuer-hebammen/

Dank unserer modernen und nicht gerade nachhaltigen Landwirtschaft ist es wohl ziemlich wahrscheinlich, dass heutiges Obst und Gemüse wesentlich weniger Vitamine, Nährstoffe etc. enthält als noch vor ein paar Jahrzehnten: https://www.scientificamerican.com/article/soil-depletion-and-nutrition-loss/

Patricia über das Gendern von Sprache: http://dasnuf.de/gendern/
Gelegentlich rutscht mir auch noch eine generischer Maskulin dazwischen, obwohl ich versuche auf eine gendergerechte Sprache zu achten. Patricia bringt es auf den Punkt, warum ich dies tue:

„Was spricht denn dafür?“, werde ich oft gefragt. Persönlich finde ich spricht dafür, dass es sich Menschen wünschen. Wenn mir jemand sagt: „Ich fühle mich besser damit“ und es kostet mich (fast) nichts, warum sollte ich dann darauf beharren meine Sprache nicht ein bißchen anzupassen? So schwer ist das nicht. Als Jugendliche habe ich z.B. durchaus gesagt: „Das ist ja behindert“ oder „Voll schwul“, wenn ich etwas abwerten wollte und dann habe ich gelernt, dass das falsch ist und Menschen verletzt. Also habe ich meine Sprache angepasst.

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Sonntagsbrötchen mit Weizensauerteig

Angelehnt an meine Schusterjungen wollte ich eine lockere und hellere Variante haben, dabei aber die Zeiten der Teigführung ungefähr behalten. Das Ergebnis war ziemlich überzeugend und ich habe das Rezept direkt noch 2 weitere Male gebacken und die Brötchen eingefroren. Kurz aufgebacken sind sie wirklich absolut super für das Sonntagfrühstück.

Sauerteig:

  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 20 g Anstellgut vom Weizensauer

Hauptteig:

  • Sauerteig
  • 350 g Weizenmehl 550
  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 150 g Milch (3,8%)
  • 100 g Wasser
  • 15 g Zucker
  • 10 g Salz

Für den Sauerteig das Weizenvollkornmehl, Wasser und Anstellgut mit einem Löffel verrühren und abgedeckt für 5 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Den Sauerteig mit allen anderen Zutaten mischen. Erstmal nur einen Teil des Wassers dazu geben. Nach Gefühl mehr hineingeben bis ein straffer, leicht klebender Teig entsteht. 10 Minuten auf kleinster Stufe und 6 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

Anschließend 2 Stunden abgedeckt gehen lassen. Nach jeweils 45 und 90 Minuten einmal dehnen und falten.

8 Teiglinge formen und auf einem Backblech zur Stückgare stellen. 2 Stunden mit einem Tuch abgedeckt ruhen lassen.

Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brötchen mit viel Dampf einschießen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen und die Temperatur auf 185°C senken. Nach weiteren ca. 10 Minuten sind die Brötchen fertig.

Sonntagsbrötchen

Linksammlung 62 – 16.03.2018

Unglaublich! Hier hat jemand eine komplette 3D-Engine in Excel gebaut: https://www.gamasutra.com/blogs/CBel/20180208/308549/3D_engine_entirely_made_of_MS_Excel_formulae__Enjoy_this_Doomxls_file_.php

Nicht nur für die Radsportler interessant: https://www.mtb-news.de/news/2018/02/28/erst-stirbt-der-trail-dann-unser-sport/

„Am allermeisten profitiert von unserem System des Generationenvertrags die Ehe ohne Kinder. Denn nur in der kinderfreien Ehe kann ungestört gearbeitet, Rentenpunkte gesammelt und zudem privat vorgesorgt werden.“ http://www.zeit.de/arbeit/2018-03/ehegattensplitting-steuer-kinder-arbeit-vorteile/komplettansicht

Und als Juramama schiebt die Autorin direkt noch einen umfangreichen Post zu dem Thema hinterher:  http://www.juramama.de/2018/03/ehegattensplitting-leider-nicht-vermisst.html

„Während Frauen aufgrund des generischen Maskulinums von klein auf üben (müssen), zu unterscheiden, ob sie gemeint sind oder nicht, werden Männer daran gewöhnt, dass sie immer gemeint sind, dass es prinzipiell immer um sie geht, es sei denn, es ist ausdrücklich von Frauen die Rede. Das sind dann diese „Frauenthemen“, die sie nichts angehen und nicht betreffen.“:  https://antjeschrupp.com/2018/03/14/sprache-es-geht-nicht-um-das-mitgemeintsein-von-frauen/

Eine Studie zeigt, dass Smartphones am Essenstisch die Qualität des Sozialisieren negativ beeinflussen. Ich finde das eh ziemlich nervig. Gibt einem immer das Gefühl, alles andere wäre wichtiger als die aktuelle Konversation:  https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022103117301737

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Erdnussbutter Riegel

Nachdem ich vor einiger Zeit einmal Reese’s Peanut Butter Cups probieren konnte und begeistert war, wollte ich ursprünglich diese nachbacken. Rezepte gibt es dazu einige. Ich hatte aber weder ausreichend Muffinförmchen noch Zeit. Entstanden ist daher eine schnelle, aber nicht weniger leckere Variante mit Keksboden. Verwendet habe ich eine 23x16cm große Form. Bei den Mengenangaben wäre etwas größer aber vermutlich auch kein Problem. Die Erdnussbutter- und Schokoschicht sind relativ dick geworden. Außerdem wichtig: Die Erdnussbutter von DM oder Alnatura heißt nicht ohne Grund Erdnussmus und nicht Butter. Im Vergleich zu den anderen Varianten ist diese nicht so süß, da sie nur Erdnüsse enthält. In der „crunchy“ Version noch Salz. Wer eine bereits gesüßte Erdnussbutter verwenden möchte, sollte evtl. etwas weniger Zucker dazugeben. Ich habe hier die Crunchy Erdnussbutter aus dem Edeka Bio Sortiment genommen. Die ist nicht sehr süß, aber recht salzig. Beim nächsten Mal würde ich allerdings vermutlich noch ein paar gehackte Erdnüsse dazugeben. Im Riegel geht das „crunchy“ sonst unter.

Zutaten:

  • 100 g Vollkornbutterkekse
  • 70 g geschmolzene Butter
  • 1 Prise Salz
  • 225 g Erdnussbutter
  • 40 g Butter
  • 40 g brauner Vollrohrzucker
  • 100 g Puderzucker
  • 200 g Vollmilchkuvertüre
  • 20 g Butter

Die Vollkornkekse in einem Beutel zerbröseln. Anschließend mit der geschmolzenen Butter in einer Schüssel vermengen.

Eine Form mit Backpapier auslegen und die Keksmasse mit einem Löffel darauf verteilen und fest andrücken. Im Gefrierschrank oder Tiefkühler festwerden lassen.

In der Zwischenzeit die Erdnussbutter mit der Butter und dem braunen Vollrohrzucker in einem Topf erwärmen. Je nach verwendeter Erdnussbutter, noch eine gute Prise Salz dazugeben. Die Masse sollte sich  gut verbinden und etwas flüssig werden, aber nicht kochen! Vom Herd nehmen und den Puderzucker in 2 oder 3 Portionen hineinsieben und gut unterrühren. Die Erdnussmasse auf den harten Keksboden geben und glattstreichen. Anschließend wieder in den Kühler.

Über einem Wasserbad die Kuvertüre zusammen mit der Butter langsam schmelzen. Über die Masse gießen und zügig verteilen, da die Schokolade wieder schnell hart wird.

Im Kühlschrank einmal durchkühlen lassen.

Linksammlung 61 – 09.03.2018

Auf Youtube gibt es den Kanal „Dinge erklärt – kurzgesagt„, der genau dies tut. Letzte Woche gab es ein tolles Video zu Homöopathie:

Wenn ihr ein paar Euronen übrig habt, kann ich euch 2 schöne Kampagnen auf startnext empfehlen. Zum einen geht es um Polle – das Kindercomic-magazin. Tolles Projekt, welches unabhängige und abwechslungsreiche Comics für Kinder veröffentlichen möchte. Außerdem wird etwas Unterstützung für die nächste Verleihung des Goldenen Zaunpfahls benötigt, der Negativpreis für absurdes Gendermarketing.

Ich weiß gar nicht, ob es etwas wie Edible Education auch hier in Deutschland gibt. Eine gemeinnützige Organisation, die an Schulen etc. Aufklärungsarbeit zur Ernährung leistet. Zusammen mit Michael Pollan gibt es an der UC-Berkeley jetzt ein Onlineseminar. Die Videos sind dauerhaft auf Youtube verfügbar:

„Filme für die Erde“ oder „Films for earth“ sammelt Videos zu Natur, Tieren und Nachhaltigkeit. Bisher viele interessante Videos gefunden: https://filmsfortheearth.org/de

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Linksammlung 60 – 23.02.2018

Tolles Interview mit Kevin Künerth zum Umgang mit/der Medien: https://uebermedien.de/25272/wenn-man-anfaengt-ueber-inhaltliches-zu-reden-wird-das-ganz-schnell-abgewuergt/

Hier in Deutschland halten die meisten Menschen, Trump-Wähler für komplette Idioten. So einfach ist das aber gar nicht. Das hier ist nur ein Beispiel von vielen: Ein Demokrat erzählt wie es dazu kam, dass er anders gewählt hat.  https://np.reddit.com/r/politics/comments/7y3q2c/mueller_levels_new_claim_of_bank_fraud_against/dudoqw8/ 

Längerer Artikel über die Nutzung von Technologie, u.a. die Neuerfindung bei Katastrophen und was Kapitalismus mit der schnelle Entwicklung macht. „But between these two poles of passive reaction — technology is a miracle cure; technology is an evil curse — is an alternative.“  http://reallifemag.com/anthem-of-the-sun/

Über den Double Standard bei der ersten Lusterfahrung von Frauen:  http://www.zeit.de/kultur/2018-02/sexualitaet-maedchen-entdeckung-lust-darstellung-10nach8/komplettansicht

Ihr seid mit eurem Energielieferanten nicht mehr zufrieden? Macht es wie die beiden hier:  https://www.theatlantic.com/business/archive/2016/08/going-off-the-grid-in-the-middle-of-a-city/495518/

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Germknödel mit Pflaumenmus

Es gibt ja Gerichte, die kennt man nur von Fotos aus diesem Internetz oder aus Filmen. Gleichzeitig sind sie in bestimmten Regionen vollkommen alltäglich. Hier im Westen findet man kaum ein Restaurant, in dem Germknödel serviert werden. Jedenfalls habe ich noch keins entdeckt. Interessant fand ich sie trotzdem und wollte sie auch unbedingt mal probieren. Also habe ich einfach selbst welche gemacht, inkl. Füllung. Und was soll ich sagen: Ich bin froh, dass es sowas hier nicht überall zu kaufen gibt! Unglaublich lecker! Beim nächsten Mal werde ich die Variante mit Vanillesoße drüber probieren.

Pflaumenmus (Powidl)

  • 300 g entsteinte Pflaumen
  • 30 g Zucker
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Prise Salz

Die Pflaumen waschen und entsteinen. In einem Topf mit Zucker, einer Prise Salz und einer Stange Zimt verrühren und abgedeckt über Nacht stehen lassen.

Ohne Deckel auf höchster Stufe stark kochen. Dabei nicht rühren. Hat es stark aufgekocht, den Herd auf kleinste Stufe stellen, Deckel drauf und mindestens 2 Stunden stehen lassen.

Anschließend die Herdplatte auf mittlere Hitze stellen und ca. 5 Minuten rühren.

Es bietet sich an, direkt die doppelte oder dreifache Menge zu machen und den Rest in Weckgläsern einzumachen.

Germknödel

  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • 30 g frische Hefe
  • 60 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 250 g Milch
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Pkg. Vanillezucker

Die Milch mit dem Zucker leicht erwärmen. Anschließend die Hefe reinbröseln und rühren, bis diese sich aufgelöst hat. Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Das Zuckermilch-Hefe-Gemisch hineingeben und mit etwas Mehl bedecken. Mindestens 15 Minuten abgedeckt stehen lassen.

Die Butter langsam im Topf schmelzen.

Zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Je nach Belieben den Teig in 6 gleichgroße Stücke aufteilen und jeweils etwas flachdrücken. In die Mitte einen guten Löffel Pflaumenmus geben. Die Seiten alle zusammenschlagen und gut verschließen. Mit Schluss nach unten auf einer leicht bemehlten Oberfläche zur Gare stellen. Bei Raumtemperatur reichen ca. 30 Minuten.

Die Knödel anschließend entweder in einem Salzwasserbad (5 Minuten mit Deckel, 5 Minuten ohne Deckel) garen oder noch besser, in einem Dampfkorb. Dafür einen Topf mit Wasser zum kochen bringen und den Dampfkorb darauf stellen. Ich lege auf den Bambusboden noch etwas Backpapier, damit der Knödel nicht anbackt. Je nach Größe des Korbes nun die Knödel hineingeben. Diese gehen noch sehr stark auf und werden riesig! In einem kleineren Dampfkorb, mache ich immer nur 2 auf einmal. Nach ca. 10 bis 12 Minuten sind die Germknödel gar.

Zum Schluss mit Vanillesoße oder geschmolzener Butter begießen und mit Mohn und/oder Puderzucker bestreuen. Warm essen, kalt sind sie nicht mehr so lecker.

 

Linksammlung 59 – 16.02.2018

Plateau Kindle Before Peak Kindle. https://500ish.com/plateau-kindle-before-peak-kindle-96f8948bd880

„Unsere interaktive Karte zeigt dir Orte in deiner Umgebung, an denen man sich schon heute für eine Welt von morgen einsetzt.“ Schönes Projekt. https://www.kartevonmorgen.org/

Sehr informatives Video wie sich Zucker auf den Körper auswirkt und verstoffwechselt wird:

Mareice Kaiser hat eine tolle Liste mit Podcasterinnen zusammengestellt. Viele davon findet ihr auch in meiner Podcastliste, die ich mal dringend aktualisieren müsste. Vielleicht findet ihr ja noch etwas Neues. Tipps sind willkommen. http://kaiserinnenreich.de/2018/02/03/podcast-frauen/

Wie eigene Erfahrungen und Erinnerungen prägen: „Das hat mir doch auch nicht geschadet“: http://www.terrorpueppi.de/2018/01/erinnerungen-an-die-eigene-kindheit-das-hat-mir-doch-auch-nicht-geschadet.html

Ich habe mich ja schon häufiger über das deutsche Bildungssystem ausgelassen. Das ist allerdings nichts im Vergleich zu den aktuellen Zuständen in Oklahoma. Da findet Montags kein Unterricht statt, damit die LehrerInnen noch einen zweiten Job zum Bezahlen der Miete ausüben können. WTF? https://boingboing.net/2018/02/07/this-is-not-ok.html

China baut eine ziemlich coole „saubere“ Stadt: https://www.express.co.uk/life-style/life/918199/Forest-city-China-Liuzhou-architecture-environment-air-pollution-Stefano-Boeri

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Breakfastmuffins

Ich habe gerade erst ein Rezept für leckere Gemüsemuffins veröffentlicht, schon gibt es auch wieder eine süße Variante. Mit Haferflocken, Nüssen und Obst könnten sie fast als vollwertiges Frühstück gelten. Wie so häufig, lässt das Rezept viel Spielraum für eigene Experimente z.b. bei der Mehl- oder Nusswahl. Das Buchweizenmehl gibt einen leckeren Geschmack, macht m.E. den Teig aber etwas krümeliger.

Zutaten:

  • 50 g zarte Haferflocken
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 100 g Weizenmehl 405
  • 2 Eier (Größe M)
  • 75 g Vollrohrzucker
  • 2 Möhren
  • 1 Apfel
  • 2 getrocknete Datteln
  • 100 g Nüsse (gemischt, nach Geschmack)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1/2 TL Rauchsalz
  • 150 g Rapsöl

Haferflocken, Backpulver, Natron, Mehl und die Gewürze in einer Schüssel vermischen. Die Möhren schälen und fein raspeln. Den geschälten Apfel in kleine Stücke schneiden. Die Nüsse hacken. Je nach Geschmack grob oder etwas feiner. Ich verwende gerne die Reste aus angebrochenen Nussmischungen oder offener Packungen gehackte Haselnüsse etc. Zusammen mit dem Rapsöl alles vermischen.

Die Eier aufschlagen und nach und nach den Vollrohrzucker dazugeben bis eine braune schaumige Masse entsteht. Anschließend unter die andere Masse heben.

Muffinförmchen befüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 25-30 Minuten backen.

Auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.