Linksammlung 63 – 23.03.2018

GMA ist(war) der größte US Lobbyverband mit fast 35 Millionen $ Budget in 2016. Jetzt sind eine ganze Menge an großen Herstellern ausgetreten, weil sie sich nicht mehr vertreten fühlten. Wenn man das so liest, scheint es nicht mal Unwillen der Hersteller zu sein, ihre Produkte mit vernünftigen Labels zu versehen etc. sondern eher ein Problem der Lobbyarbeit. Spannend. https://qz.com/1219503/food-manufacturers-are-leaving-the-grocery-manufacturers-association-signaling-an-end-of-the-big-food-era/

Ich hatte schon mehrfach über die Wasserknappheit in Kapstadt (bzw. Venedig) geschrieben. Die Autorin berichtet von ihrem Besuch und dem Umgang der Anwohner mit dem Problem: http://www.zeit.de/kultur/2018-03/wasserkrise-kapstadt-suedafrika-soziales-gefaelle-10nach8/komplettansicht

Lehrbuchbeispiel für die Auswirkungen einer globalen Marktwirtschaft. Waldbrände in Kanada und Produktionsproblemen in Brasilien und eine Börsenankündigung sorgen für Hamsterkäufe und Notstand an Toilettenpapier in Taiwan.  https://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/43467/die-lehren-der-toilettenpapier-krise/

Das es für Hebammen und Geburtshelfer nicht gerade rosig aussieht, sollte sich rumgesprochen haben. Man liest häufiger von unglaublichen Versicherungsbeiträgen von Selbstständigen und einem generellen Mangel an Personal. Immer wieder gibt es verschiedene Aktionen um auf das Problem aufmerksam zu machen. Hier ist eine weitere:  https://dierabenmutti.de/2018/03/18/rettungsaktion-fuer-hebammen/

Dank unserer modernen und nicht gerade nachhaltigen Landwirtschaft ist es wohl ziemlich wahrscheinlich, dass heutiges Obst und Gemüse wesentlich weniger Vitamine, Nährstoffe etc. enthält als noch vor ein paar Jahrzehnten: https://www.scientificamerican.com/article/soil-depletion-and-nutrition-loss/

Patricia über das Gendern von Sprache: http://dasnuf.de/gendern/
Gelegentlich rutscht mir auch noch eine generischer Maskulin dazwischen, obwohl ich versuche auf eine gendergerechte Sprache zu achten. Patricia bringt es auf den Punkt, warum ich dies tue:

„Was spricht denn dafür?“, werde ich oft gefragt. Persönlich finde ich spricht dafür, dass es sich Menschen wünschen. Wenn mir jemand sagt: „Ich fühle mich besser damit“ und es kostet mich (fast) nichts, warum sollte ich dann darauf beharren meine Sprache nicht ein bißchen anzupassen? So schwer ist das nicht. Als Jugendliche habe ich z.B. durchaus gesagt: „Das ist ja behindert“ oder „Voll schwul“, wenn ich etwas abwerten wollte und dann habe ich gelernt, dass das falsch ist und Menschen verletzt. Also habe ich meine Sprache angepasst.

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

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