Möhrenkuchen – Carrot cake

Bezaubernde Gäste haben vor einiger Zeit einen Möhrenkuchen mitgebracht, den ich einfach umwerfend lecker fand. Das Rezept kam von Chefkoch und wurde bereits nachgebacken. Auch mein Ergebnis war ganz zufriedenstellend. Bei novemberregen fand ich ein Rezept, welches mit etwas weniger Öl und Zucker auskommt. Ich habe es etwas abgewandelt und ergänzt.

Zutaten:

  • 280g gehobelte Möhren
  • 6 Eiklar (ca. 200g)
  • 6 Eigelb
  • 170g Zucker
  • 3EL/70g Mehl 405
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 200g saure Sahne
  • 2 EL Zucker
  • Ein wenig Zitronensaft
  • Butter zum fetten der Form
  • Gehackte Mandeln oder andere Nüsse

Die Möhren schälen und klein reiben. Ein paar Spritzer Zitronensaft unter mengen.

Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver vermischen.

Das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlafen. Den Zucker mit und mit dazugeben. Anschließend die 6 Eigelb nacheinander mit einer Spatula unterheben.

Langsam die Mehlmischung und Möhren dazugeben. Dabei nicht zu viel umrühren um keine Luft rauszzuschlagen.

Ein Springform mit Backpapier auslegen. Den Rand mit Butter gut einfetten. Gehackte Mandeln drauf streuen.

Die Masse langsam in die Form geben und glatt rütteln.

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Den Kuchen für ca. 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen durch ist. Sollte er zu braun werden, mit Alufolie abdecken.

Den Kuchen anschließend auf einem Rost auskühlen lassen.

Saure Sahne und Zucker verrühren und auf dem kalten Kuchen verteilen.


Schusterjungen

Anfang 2016 veranstaltete @leitmedium einen Kurs zum Ansetzen von Sauerteig auf Instagram. Irgendwie hat mich das damals angefixt und ich habe es ebenfalls ausprobiert. Seitdem pflege ich verschiedene Sauerteige im Kühlschrank und habe bis auf 2 Ausnahmen alle Brote und Brötchen, die wir bis heute gegessen haben, selbst gebacken. Ich bin damals dem Beispiel gefolgt und habe als ersten Test Roggenbrötchen nach dem Rezept von leitmedium gebacken. In Berlin auch Schusterjungen genannt. Die Originalquelle habe ich später im Brotbackbuch Nr. 1 gefunden. Mittlerweile mache ich meistens die doppelte Menge
und friere die Brötchen ein. Daher reduziere ich normalerweise die Temperatur etwas mehr und back die Brötchen dann morgens fertig. Die gefrorenen Brötchen gebe ich für ca. 20 Minuten in den kalten Backofen und stelle diesen auf 200°C.

Autolyseteig

  • 230g Weizenmehl 550
  • 150g Wasser

Hauptteig

  • Autolyseteig
  • 230g Roggenmehl 1150
  • 25g Anstellgut Roggensauer
  • 150g Wasser
  • 5g frische Hefe
  • 9g Salz

Die Zutaten des Autolysesteiges vermischen und 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend den Autolyseteig und alle anderen Zutaten erst 8 Minuten auf kleiner und dann 2 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

Wieder 30 Minuten ruhen lassen. Abgedeckt, bei ca. 24°C.

Den Teig etwas ausstoßen, 8 Brötchen formen und auf Backpapier setzen. Mit einem Tuch abdecken und für mindestens 90 Minuten zur Gare stellen.

Mit Schwaden, bei 250°C im Backofen für 25 Minuten backen. Nach dem Ablassen der Schwaden nach ungefähr 10 Minuten, mit der Temperatur auf 210° runtergehen.

Schusterjungen

Power-Brötchen

Man schwärmte mir vor, wie lecker diese Brötchen seien, also fragte ich nach dem Rezept. Ursprünglich stammt dieses wohl aus einem Flyer vom dm. Der erste Versuch war nicht schlecht, lässt sich aber sicherlich mit etwas mehr Teigruhe und Salz verbessern. Genaue Angaben zur Verarbeitung gab es im Rezept nicht.

Zutaten:

  • 1 EL Haselnüsse
  • 250g Dinkelmehl 1050
  • 1 EL Leinsamen geschrotet
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL gesüßte Cranberrys
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • Prise Salz

 

2016_05_Power-Brötchen2

Haselnüsse und Sonnenblumenkerne grob hacken. Alles zu einem relativ flüssigen Teig verrühren und 1 Stunde gehen lassen.

8 Brötchen formen, nochmal 30 Minuten zur Stückgare abgedeckt stehen lassen.

In den Backofen bei 220°C für 20 Minuten backen. Ich habe anfangs etwas geschwadet.

2016_05_Power-Brötchen_Innen

Belgischer Apfelblechkuchen

Und noch ein altes Rezept, welches ich nicht verlieren möchte. Diesen schnellen Blechkuchen habe ich mittlerweile ein paar Mal gemacht. Klasse, wenn man ein paar Äpfel verbrauchen muss und noch nichts für den Sonntagskaffee hat.

Belgischer Apfelblechkuchen
Belgischer Apfelblechkuchen

Einer meiner Kollegen ist Belgier bzw. wohnt dort seit vielen Jahren. Seine Frau ebenso. Und seine Frau kann gut backen. Jedes Jahr zum Geburtstag bringt der Kollege ein Blech des leckersten Apfelkuchens mit, den ich je gegessen habe. Obwohl ich das Rezept schon seit längerer Zeit besitze, habe ich den Kuchen noch nie selbst gemacht. Jetzt war es wieder so weit und der Kollege hat Geburtstag. Leider muss ich gerade mal die Überreste vom letzten Urlaub und Weihnachten loswerden und bin da dann auch ziemlich standhaft. Allerdings ist Samstags bei mir der „Cheat Day“. Hier kann ich dann essen was ich mag. Und da ich vor kurzem meinen Spaß am Backen entdeckt habe, habe ich den Apfelkuchen auch mal ausprobiert. Zutaten und Rezept sind denkbar einfach und das Ergebnis hat allen gut geschmeckt. In der Erinnerung war der Kuchen aber noch besser. Ob das vielleicht an anderen Zutaten liegt? Haben die Belgier vielleicht bessere „gute Butter“?

Rezept:

  • 250g weiche Butter kurz schaumig rühren
  • 5 Eier, 200g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker nacheinander zugeben und rühren
  • 1kg säuerliche Äpfel schälen und in Würfel schneiden (ca 1,5cm) und diese mit dem
  • Saft einer halben Zitrone vermengen
  • 400g Mehl, 1 Pkg. Backpulver zum Teig geben und die Äpfel unterrühren.

Teigmasse auf ein gefettetes Backblech (oder Backpapier) geben (Höhe der Teigmasse: ca. 2,5cm) und bei 200°C etwa 30 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen und mit

  • Puderzuckerguss (~100g Puderzucker, etwas Zitronensaft)

glasieren. Fertig.