Möhrenkuchen – Carrot cake

Bezaubernde Gäste haben vor einiger Zeit einen Möhrenkuchen mitgebracht, den ich einfach umwerfend lecker fand. Das Rezept kam von Chefkoch und wurde bereits nachgebacken. Auch mein Ergebnis war ganz zufriedenstellend. Bei novemberregen fand ich ein Rezept, welches mit etwas weniger Öl und Zucker auskommt. Ich habe es etwas abgewandelt und ergänzt.

Zutaten:

  • 280g gehobelte Möhren
  • 6 Eiklar (ca. 200g)
  • 6 Eigelb
  • 170g Zucker
  • 3EL/70g Mehl 405
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 200g saure Sahne
  • 2 EL Zucker
  • Ein wenig Zitronensaft
  • Butter zum fetten der Form
  • Gehackte Mandeln oder andere Nüsse

Die Möhren schälen und klein reiben. Ein paar Spritzer Zitronensaft unter mengen.

Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver vermischen.

Das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlafen. Den Zucker mit und mit dazugeben. Anschließend die 6 Eigelb nacheinander mit einer Spatula unterheben.

Langsam die Mehlmischung und Möhren dazugeben. Dabei nicht zu viel umrühren um keine Luft rauszzuschlagen.

Ein Springform mit Backpapier auslegen. Den Rand mit Butter gut einfetten. Gehackte Mandeln drauf streuen.

Die Masse langsam in die Form geben und glatt rütteln.

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Den Kuchen für ca. 40 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen durch ist. Sollte er zu braun werden, mit Alufolie abdecken.

Den Kuchen anschließend auf einem Rost auskühlen lassen.

Saure Sahne und Zucker verrühren und auf dem kalten Kuchen verteilen.


Lillys Zitronenkuchen

Im Kuchenradio von @dielilly gab es eine Folge zum Zitronenkuchen. Das Ganze klang so lecker, dass ich ihn nachbacken musste. Der Kuchen ist wirklich super saftig und unglaublich lecker. Bemerkenswerterweise kommt er, je nach Gewicht der Eier, dem Verhältnis von Butter, Zucker, Mehl und Ei eines Pound cake (Eischwerkuchen) sehr nahe.

Zutaten:

  • 175 g weiche Butter
  • 175 g Rohrohrzucker
  • 175 g Weizenmehl 405
  • 3 Eier (M)
  • 4 Zitronen
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Puderzucker

Die Zitronen heiß abspülen und abtrocknen. Mit der Reibe die Schale abreiben. 3 Zitronen auspressen.

Die Eier schaumig schlagen, mit und mit den Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Zitronenschale und weiche Butter dazugeben. Den Saft von einer Zitrone ebenfalls unter rühren.

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und gleichmäßig in die Masse geben. Rühren bis ein homogener Teig entstanden ist.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter einreiben. Die Masse in die Form geben und glatt streichen.

Für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze backen. Anschließend abkühlen lassen und mit einem Holzstäbchen den Kuchen einige Male einstechen.

Die Hälfte des Puderzuckers mit Zitronensaft verrühren. Der Guss sollte so dünnflüssig sein, dass er gut in die Löcher des Kuchens läuft. Den Rest Puderzucker dazugeben und so viel Zitronensaft, dass nun ein dickflüssiger Guss entsteht. Diesen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

Den Guss aushärten und den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.
Lillys Zitronenkuchen

Rhabarberkuchen

Ich hatte Lust auf Kuchen und noch ein paar Stangen Rhabarber über, der weg musste. Also hab ich mich vom Rezept für Apfelkuchen inspirieren lassen und etwas experimentiert. Das Ergebnis war sehr lecker. Mit ein wenig Sahne drauf absolut köstlich. Beim nächsten Mal würde ich aber etwas mehr Frucht einbacken.

  • 130g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 50g Vanillezucker (Zucker mit Vanilleschote)
  • 50g brauner Zucker
  • 2 Stangen Rhabarber
  • Saft einer halben Zitrone
  • 200g Mehl 405
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. Mit etwas Zucker bestreuen und stehen lassen. Dadurch wird dem Rhabarber etwas Feuchtigkeit entzogen und der Kuchen nachher nicht matschig. Etwas Zitronensaft unterrühren.

Die Butter schaumig schlagen und den Zucker langsam dazu geben. Alle anderen Zutaten nach und nach dazugeben und unterrühren.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und/oder einfetten.

Den Teig in die Form geben und etwas glatt streichen. Anschließend den Rhabarber drauf geben und eindrücken.

Für 20 – 25 Minuten bei 180°C in den Backofen.

2016_05_Rhabarberkuchen_ohne_Zucker

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Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

2016_05_Mini-Rhabarberkuchen
Ich hatte noch kleine Kastenförmchen aus Pappe, die mal testen wollte. Richtig niedlich.

Zimtschnecken

Mein Standardrezept für Zimtschnecken. Füllung und Topping können je nach Geschmack, Jahreszeit oder Vorratsschrank angepasst werden. Immer wieder lecker. Normalerweise verteile ich den Teig auf 2 Formen und lasse ausreichend Platz zwischen den Rollen. Die zweite Form hole ich dann schon einige Minuten früher aus dem Ofen. Tage später kann man diese nochmal aufbacken und die Schnecken schmecken wie frisch gebacken.
Zutaten:

  • 250ml Milch
  • 450g Weizenmehl (405)
  • 1 Packung Trockenhefe oder 20g Frischhefe
  • 40g Vanillezucker (selbst gemacht mit frischer Schote)
  • 50g Brauner Rohrohrzucker
  • 80g Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 80g Butter
  • 25g Gemahlene Haselnusskerne
  • 50g Brauner Rohrohrzucker
  • 2EL Zimt

Für das Topping:

  • 50g Puderzucker
  • Handvoll Mandelsplitter
Zimtschnecken mit Mandelsplittern in Springform
Zimtschnecken mit Mandelsplittern aus der Springform

Die Milch lauwarm erwärmen. Mehl, Zucker, Hefe und Salz in einer Schüssel mischen. In eine Kühle die warme Milch füllen und die Trockenhefe hineingeben. 10 Minuten warten. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen. Die abgekühlte Butter und das Ei mit dem Rest in der Schüssel zu einem Teig verkneten. Anschließend abgedeckt stehen lassen bis sich die Masse ungefähr verdoppelt hat. Kann je nach Temperatur eine gute Stunde dauern.

Den Teig anschließend nochmal gut durchkneten, in 2 Teile aufteilen und auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen (ungefähr quadratisch). In einem Topf die Butter für die Füllung schmelzen, Nüsse, Zucker und Zimt unterrühren. Die Hälfte dünn auf der ausgerollten Teigfläche verstreichen. Den Teig nun aufrollen und die Rolle in ca. 2cm breite Stücke schneiden. Diese z.B in einer ausgelegten Springform oder Auflaufform verteilen und nochmals ruhen und aufgehen lassen. Nach ca. 30 Minuten in den Backofen stellen und die Zimtschnecken für ungefähr 20 Minuten auf der mittleren Schiene bei 180°C Umluft backen.

Puderzucker mit ein wenig Wasser verrühren und nach ca. 15 Minuten auf die Zimtschnecken pinseln. Die Mandelsplitter drüber streuen und nochmal in den Ofen.

Die Zimtschnecken schmecken am Besten, wenn sie noch warm sind.

Zimtschnecken mit Rohrohrzucker
Zimtschnecken mit Rohrohrzucker

 

Weihnachtlicher Cheesecake

Und noch ein Käsekuchenrezept aus einem alten Blog. Dieses Rezept habe ich mit verschiedenen Toppings bis heute bereits einige Male gemacht und ist aktuell mein Standard-Cheesecakerezept. Das Foto ist leider mal wieder furchtbar und wird dem Kuchen nicht gerecht.

Ich hatte schon lange keinen Käsekuchen mehr gebacken und wollte mich zum Geburtstag mal an einer weihnachtlichen Variante versuchen. Das Ergebnis hat allen (inkl. mir) so gut geschmeckt, dass ich den auf jeden Fall nochmal machen werden. Sowohl das Grundrezept als auch die Ideen für die Verfeinerung stammen von der Lilly.
Für den Boden

  • 180g Spekulatius
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • eine ordentliche Prise Zimt
  • 60g geschmolzene Butter

Für die Füllung

  • 800g Frischkäse
  • 200g saure Sahne
  • 200g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Pk Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanille Aroma
  • 2 EL Mehl
  • 50ml Milch

Für das Topping

  • 150g saure Sahne
  • zwei TL Zucker

Sauce

  • Ein Glas abgetropfe Pflaumen
  • 3/4 Flasche Kinderpunsch (Alternativ: Glühwein)

Die Pflaumen habe ich im Kinderpunsch komplett einkochen lassen und anschließend mit dem Stabmixer püriert. Die restliche Zubereitung stimmt mit dem Originalrezept überein.