Körnerbrot

Ein weiteres Rezept aus dem Brotbackbuch Nr. 1. Da ich nicht alle Zutaten da hatte und ich die Zeiten nicht genau einhalten konnte, hier ein leicht abgeändertes Rezept. Das Brot hat toll geschmeckt und kam auch bei allen Testessern gut an. Durch das Quellstück bleibt die Krume ziemlich lange feucht und das Brot schmeckte auch noch Tage später frisch.

Quellstück:

  • 90g Haferflocken
  • 50g Leinsamen (geschrotet)
  • 60g Sonnenblumenkerne
  • 50g Hartweizengrieß
  • 35g Pinienkerne
  • 10g Salz
  • 300g Wasser

Hauptteig:

  • Quellstück
  • 160g 550 Weizenmehl
  • 170g Weizenvollkornmehl
  • 30g Roggenvollkornmehl
  • 90g Wasser
  • 9g Frischhefe
  • 1 Vollei
  • 20g Rapsöl

Sonnenblumen- und Pinienkerne in der Pfanne anrösten, anschließend mit den übrigen Zutaten des Quellstücks vermischen und abgedeckt für 8 Stunden im Kühlschrank (6°C) lagern.

Das Quellstück mit den übrigen Zutaten für ca 9 Minuten langsam und 5 Minuten etwas schneller verrühren. Relativ weicher Teig, der aber wenig klebt. Für 12 Stunden wieder im Kühlschrank lagern.

Kurz durchkneten und für 30 Minuten bei Raumtemperatur entspannen lassen. Anschließend einen länglichen Laib formen und 1,5 Stunden bei 24°C zur Gare stellen.

50 Minuten im Ofen bei 250°C auf 220°C fallend. Zu Beginn mit Dampf, zum Ende mit geöffneter Türe.

Körnerbrot auf Grundlage des Brotbackbuch Nr. 1
Körnerbrot auf Grundlage des Brotbackbuch Nr. 1

Oopsies

Weiter geht es mit der Übernahme. Mittlerweile haben die Oopsies einen Eintrag in der Wikipedia und werden dort als „eine Eierspeise bzw. Gebäck, die als Ersatz für Brötchen, Brot und Fladen aus Teigen mit Mehl verwendet wird“ beschrieben. Auch wenn meine Ernährung schon lange nichts mehr mit „low carb“ o.ä. zu tun, ausprobieren als Burgerbun oder Pizzaboden könnte ich sie nochmal.

Oopsies, der low carb Brotersatz macht gerade die Runde.
Ich habe mich letzte Woche auch mal dran versucht und muss sagen: Gar nicht schlecht.

Zutaten für die Basis Oopsies (ergibt ca. 4 Stück):

  • 3 Eier
  • 100g Frischkäse
  • Prise Salz
  • Backpulver

Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen. Die Eigelb mit dem Frischkäse und vermengen. Anschließend den Eischnee mit dem Backpulver unterheben. 4 Klekse auf ein Backblech mit Backpapier und für ~25 Minuten bei 150°C in den Backofen. Laut Internet[tm] ist es besonders wichtig, den Eischnee richtig fest zu bekommen und nur ganz vorsichtig unterzuheben.

Da ich noch eine frische Kräutermischung „Kräuter der Provence“ da hatte, habe ich etwas davon mit in den Teig gegeben. Als Beilage zur selbstgemachten Tomatensuppe hat es bisher schon mal ganz gut geschmeckt. Beim nächsten Test werde ich die Oopsies wohl mal auf ihre Tauglichkeit als Pizzaboden testen.

Weihnachtlicher Cheesecake

Und noch ein Käsekuchenrezept aus einem alten Blog. Dieses Rezept habe ich mit verschiedenen Toppings bis heute bereits einige Male gemacht und ist aktuell mein Standard-Cheesecakerezept. Das Foto ist leider mal wieder furchtbar und wird dem Kuchen nicht gerecht.

Ich hatte schon lange keinen Käsekuchen mehr gebacken und wollte mich zum Geburtstag mal an einer weihnachtlichen Variante versuchen. Das Ergebnis hat allen (inkl. mir) so gut geschmeckt, dass ich den auf jeden Fall nochmal machen werden. Sowohl das Grundrezept als auch die Ideen für die Verfeinerung stammen von der Lilly.
Für den Boden

  • 180g Spekulatius
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • eine ordentliche Prise Zimt
  • 60g geschmolzene Butter

Für die Füllung

  • 800g Frischkäse
  • 200g saure Sahne
  • 200g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Pk Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanille Aroma
  • 2 EL Mehl
  • 50ml Milch

Für das Topping

  • 150g saure Sahne
  • zwei TL Zucker

Sauce

  • Ein Glas abgetropfe Pflaumen
  • 3/4 Flasche Kinderpunsch (Alternativ: Glühwein)

Die Pflaumen habe ich im Kinderpunsch komplett einkochen lassen und anschließend mit dem Stabmixer püriert. Die restliche Zubereitung stimmt mit dem Originalrezept überein.

Belgischer Apfelblechkuchen

Und noch ein altes Rezept, welches ich nicht verlieren möchte. Diesen schnellen Blechkuchen habe ich mittlerweile ein paar Mal gemacht. Klasse, wenn man ein paar Äpfel verbrauchen muss und noch nichts für den Sonntagskaffee hat.

Belgischer Apfelblechkuchen
Belgischer Apfelblechkuchen

Einer meiner Kollegen ist Belgier bzw. wohnt dort seit vielen Jahren. Seine Frau ebenso. Und seine Frau kann gut backen. Jedes Jahr zum Geburtstag bringt der Kollege ein Blech des leckersten Apfelkuchens mit, den ich je gegessen habe. Obwohl ich das Rezept schon seit längerer Zeit besitze, habe ich den Kuchen noch nie selbst gemacht. Jetzt war es wieder so weit und der Kollege hat Geburtstag. Leider muss ich gerade mal die Überreste vom letzten Urlaub und Weihnachten loswerden und bin da dann auch ziemlich standhaft. Allerdings ist Samstags bei mir der „Cheat Day“. Hier kann ich dann essen was ich mag. Und da ich vor kurzem meinen Spaß am Backen entdeckt habe, habe ich den Apfelkuchen auch mal ausprobiert. Zutaten und Rezept sind denkbar einfach und das Ergebnis hat allen gut geschmeckt. In der Erinnerung war der Kuchen aber noch besser. Ob das vielleicht an anderen Zutaten liegt? Haben die Belgier vielleicht bessere „gute Butter“?

Rezept:

  • 250g weiche Butter kurz schaumig rühren
  • 5 Eier, 200g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker nacheinander zugeben und rühren
  • 1kg säuerliche Äpfel schälen und in Würfel schneiden (ca 1,5cm) und diese mit dem
  • Saft einer halben Zitrone vermengen
  • 400g Mehl, 1 Pkg. Backpulver zum Teig geben und die Äpfel unterrühren.

Teigmasse auf ein gefettetes Backblech (oder Backpapier) geben (Höhe der Teigmasse: ca. 2,5cm) und bei 200°C etwa 30 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen und mit

  • Puderzuckerguss (~100g Puderzucker, etwas Zitronensaft)

glasieren. Fertig.

Erdnussbutterkäsekuchen

Das Übertragen von Rezepten aus meinen alten Blogs geht weiter. Hier mein Einstieg in die Droge Käsekuchen. Mittlerweile besitze ich das Buch des ursprünglichen Rezepts und habe bereits einige der Käsekuchen durchprobiert. Dieser hier war auf jeden Fall sehr lecker und sollte auch demnächst noch einmal gebacken werden. Das (furchtbare) Foto spiegelt leider nicht mal ansatzweise die Köstlichkeit wieder.

Letzte Woche bin ich zufällig über den Blog kuchenkram.com gestolpert und bei einem Rezept für Erdnussbutterkäsekuchenschnitten hängen geblieben. Ich steh auf Käsekuchen und Erdnussbutter. Und Käsekuchen! Meine bisherige Backerfahrung beschränkte sich allerdings auf improvisierte Haferflockenkekse. (Die waren eigentlich ziemlich gut und müsste ich nochmal machen). Ich wollte es trotzdem versuchen und was soll ich sagen: Küche steht noch, nichts angebrannt und vor allem: Lecker war’s! Das Fazit von lilly in der Einleitung habe ich berücksichtigt und bei der Masse nochmal ca 50% an Zutaten draufgepackt. Es war mir auch etwas viel Zucker drin, sodass ich einen Teil durch Stevia ersetzt habe. Mein Rezept sieht daher so aus:

Für den Boden:

  • 230g Mehl
  • 120g Butter
  • 80g Rohrohrzucker
  • 1 Eigelb
  • 100g Erdnussbutter mit Stückchen

Für die Masse:

  • 600g Doppelrahmfrischkäse
  • 200g Erdnussbutter mit Stückchen
  • 6 Eigelb
  • 450g Magerquark
  • 7 Eiweiß
  • 80g Zucker
  • 100g Rohrohrzucker
  • 2 TL Stevia

Für das Topping:

  • 50 ml Milch
  • 4 Snickers a 50g

Da der Kuchen dadurch allerdings einiges dicker wird, verlängert sich auch die Backzeit. Ich hab ihn nach ca. 45 Minuten aus dem Backofen genommen, nachdem beim Einstechen mit einem Messer keine Masse mehr kleben blieb. Die Nacht im Kühlschrank hat ihm dann noch die nötige Steifigkeit gegeben. Für meinen ersten Kuchen und ersten Versuch muss ich sagen, ist mir gelungen. Auch alle Testesser sind gesund und waren ebenfalls begeistert.

Weißbrot

Nachdem ich bereits einige Rezepte vom plötzblog nachgebacken habe, wurde es Zeit, den Autoren zu unterstützen und nun backe ich mich durch das großartige Brotbackbuch Nr. 1. Die vielen guten Bewertungen im Netz kommen nicht von ungefähr. Tolle Rezepte, tolle Aufmachung und viel Wissenswertes zum Thema.

Ursprünglich wollte ich mich von vorne nach hinten einmal durchbacken. Das scheiterte allerdings bereits beim ersten Rezept an der zeitlichen Planung. Und auch an der Lust. Ich wollte schließlich meine seit Wochen gepflegten Sauerteige benutzen!

Neben einem eher dunklen und wertigen Brot habe ich mich diesmal für ein interessantes Weißbrotrezept entschieden. 2 Vorteige, einen über 72 Stunden (Pâte fermentée) – das hörte sich gut an.

Ich habe leider versäumt das Ergebnis nochmal als Ganzes festzuhalten. Einen eher unscharfen Schnappschuss mit dem Handy gibt es allerdings. Links daneben das Landbrot aus dem selben Buch.

Weißbrot und Landbrot BBB1
Weißbrot und Landbrot aus dem Brotbackbuch Nr. 1

Das Brot legt während der Gare unglaublich an Volumen zu und entwickelt eine lockere und saftige Krume. Wir sind schneller über den Laib hergefallen, als ich ihn fotografieren konnte.

Anschnitt vom Weißbrot aus dem BBB1
Anschnitt vom Weißbrot aus dem BBB1

Das Brot wird es definitiv wieder geben.

Update 26.09.16: Das Rezept und einen Test mit unterschiedlichen Zeiten gibt es hier.

Der Beginn

Ein neues Blog. Ein weiteres von so vielen im Netz. Hauptsächlich für mich selbst, möchte ich hier meine Koch- und Backversuche festhalten. Als Logbuch gegen das Vergessen und Rezeptdatenbank. Und nichts passt wohl besser zum Einstieg und zur Eröffnung des Blogs als mein ältester Beitrag zu dem Thema in einer alten Beitragssammlung.

Der Eintrag ist vom 1. Juni 2014 und war wohl ein kurzer Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte:

Ich habe letzte Woche mal versucht Brot selbst zu backen. Im Netz gibt es unzählige Rezepte, die sich teilweise gewaltig in Zutaten und Menge unterscheiden. Ich habe mich für Svens vom Culinaricast entschieden. Das Ergebnis war jedenfalls ausbaufähig, was aber eher daran lag, dass ich mich nicht 100% an die Zeitangaben etc. gehalten habe.

Der erste Brotbackversuch Juni 2014
Der erste Brotbackversuch Juni 2014