Linksammlung 13 – 04.11.2016

Zitat der Woche:

Sometimes You Win–Sometimes You Learn –  John C. Maxwell

„Das Problem sind diejenigen, die nicht in der Lage sind, eine unterhaltsame Rede zu halten, die ohne Beleidigung und Degradierung auskommt.“ Klasse Kommentar zur Rede von Günther Oettinger beim 27. EuropaAbend in Hamburg: http://www.journelle.de/5040/politische-korrektheit-ist-nicht-das-problem/

Probleme beim Einschlafen? Wie wäre es mit ein paar langweiligen Dokumentationen oder einer Aufführung von Schwanenteich im Endlossstream? http://napflix.tv/

Vielleicht kennt der ein oder andere bereits die Wheelmap. Eine digitale Karte, die es RollstuhlfahrerInnen hilft, sich Lokalitäten hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit anzusehen. Im eigenen Shop gibt es mobile Rampen für z.B. Einzelhändler. Ansonsten: Eine kleine Spende hilft immer. https://news.wheelmap.org/project/wheelramp/

Ich liebe Avocado. Nach dem Artikel sollte ich vielleicht jedoch meine Konsummenge mal überdenken: http://www.zeit.de/2016/43/avocado-superfood-anbau-oekologie-trend/komplettansicht

In der letzten Linksammlung hatte ich zum Artikel über die Problematik der Kinderkrankheitstage verlinkt. Hier habe ich noch einen schönen Kommentar dazu gefunden: http://www.allerlei-themen.de/das-kind-ist-krank-aus-sicht-einer-alleinerziehenden/

Grandioser Hack! Eine auf Fotopapier gedruckte Brille überlistet Software zur Gesichtserkennung: http://qz.com/823820/carnegie-mellon-made-a-special-pair-of-glasses-that-lets-you-steal-a-digital-identity/

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Linksammlung 12 – 28.10.2016

Zitat der Woche:

„We care deeply about diversity. That’s easy to say when it means standing up for ideas you agree with. It’s a lot harder when it means standing up for the rights of people with different viewpoints to say what they care about. That’s even more important.“ – Mark Zuckerberg

Am 11. Oktober war Welt-Übergewichts-Tag und die WHO hat eine Stellungnahme abgegeben, wie von Staatswegen versucht werden soll den Zuckerkonsum einzuschränken: http://www.who.int/dietphysicalactivity/publications/fiscal-policies-diet-prevention/en/

Schöne Betrachtungsweise zur kinderfreien Gesellschaft: http://www.zeit.de/kultur/2016-10/kinder-alltag-bestandteil-gesellschaft-kinderfreie-zonen-10nach8/komplettansicht

Angeblich folgen viele große bekannte Menschen dem Ritual des abendlichen Tagebuchschreibens. Eine Studie belegt jetzt den grundlegenden stressabbauenden Effekt durch positive Erfahrungen. Es kann also tatsächlich sein, dass das Niederschreiben von 2 oder 3 Punkten am Abend einen positiven Effekt ausüben kann.

Eine tollen Bericht über das Brot backen gibt es in der SWR Mediathek: http://swrmediathek.de/player.htm?show=9d67db40-7997-11e5-bcd9-0026b975f2e6

Es gibt scheinbar eine wissenschaftliche Betrachtung, die sich damit beschäftigt hat, wie der perfekte Burger aussehen sollte. Klingt schlüssig und wird beim nächsten Mal getestet. http://www.telegraph.co.uk/news/science/science-news/11823677/How-to-make-the-perfect-burger-Oxford-food-scientist-claims-to-have-answer.html

Schöner Artikel zur Entschleunigung auf dem Rad durch Dänemark: http://www.zeit.de/2016/39/daenemark-radtour-routen-uebernachten-kirse-bars/komplettansicht

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Cookie Bar mit Banane, Erdnussbutter, Karamell und Bacon

Es ist schwer eine genau Bezeichnung für dieses „Gebäck“ zu finden. Ob das Ergebnis ein Keks, ein Brownie, ein Kuchen oder etwas ganz anderes ist, kann ich schwer einordnen, der englische Ausdruck „cookie bar“ passt recht gut. Ein Experiment war es auf jeden Fall. Und ein Geglücktes noch dazu. Die Kombination von salzigen Bacon mit süßer Schokolade und Karamell, sowie Banane und Erdnussbutter sind wahnsinnig lecker. Gleichzeitig hält die Banane die „Cookie Bar“ feucht und der Bacon im Topping sorgt für etwas Crunch.

Teig:

  • 170 g weiche Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 2 TL Vanille Extrakt
  • 255 g Mehl 405
  • 1 TL Natron
  • 3 EL Milch
  • 1 Banane
  • 3 Scheiben Bacon
  • 90 g Schokodrops o.ä.

Karamell:

  • 120 g Zucker
  • 40 g Wasser
  • 60 g Butter

Topping:

  • 2 EL Erdnussbutter (creamy)
  • 3 Scheiben Bacon
  • 20 g Kuvertüre Vollmilch
  • 15 g Schokolade Zartbitter (min. 70%)
  • 20 g Butter

Für den Teig zuerst die weiche Butter mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und mit Ei, Milch und Vanilleextrakt zur Masse geben und glatt rühren. Mehl und Natron vermischen und dazugeben. Den gebratenen Bacon zerhacken und mit den Schokodrops unter den Teig heben.

Cookie Bar - Bacon

Ein kleines(!) Backblech o.ä. mit Backpapier auslegen. (Ich hab 2 Emsa Glasschüsseln benutzt.) Die Masse verteilen und glattstreichen.

Cookie Bar

Für ca. 25-30 Minuten bei 175°C in den Backofen. (Im ersten Versuch hatte ich die Formen ca. 20 Minuten im Ofen. Der Boden war mir noch etwas zu weich und ich habe beide Kekse nur mit Backpapier auf einem Rost bei Unterhitze nochmal 10 Minuten gebacken. Ich habe Zeit und Temperatur oben angepasst, so dass es jetzt eher passen sollte.) Anschließend abkühlen lassen.

Für das Karamell, Wasser und Zucker in einem Topf erhitzen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, die Butter dazugeben und alles aufkochen. Bei mittlerer Hitze, mit so wenig rühren wie möglich, so lange köcheln lassen, bis ein relativ trockener Sirup entstanden ist. Die Farbe sollte karamellig, bernsteinfarbig sein.

Cookie Bar

Den Topf kurz vom Herd nehmen und die Sahne unter rühren dazugeben. Der Karamell verklumpt jetzt. Bei niedriger Hitze köcheln lassen. Nach ca. 10 Minuten ist die Masse wieder glatt und sollte ungefähr die richtige Konsistenz haben und noch gut vom Löffel tropfen. Sobald das Karamell erkaltet wird es wesentlich härter.

Das Karamell gleichmäßig auf dem Boden verstreichen und erkalten lassen. Anschließend die Erdnussbutter auf dem Karamell verteilen. Den restlichen Bacon klein hacken und darüber verstreuen.

Cookie Bar

Die Kuvertüre, Schokolade und Butter in einem Wasserbad erwärmen und zügig über die Masse tropfen sobald sie flüssig ist.

Cookie Bar Cookie Bar

Cookie Bar

 

Linksammlung 11 – 21.10.2016

Zitat der Woche:

“One glance at a book and you hear the voice of another person, perhaps someone dead for 1,000 years. To read is to voyage through time.” – Carl Sagan

Interaktive Karte mit Passwörtern für WLans in Flughäfen: https://www.google.com/maps/d/u/0/viewer?mid=1Z1dI8hoBZSJNWFx2xr_MMxSxSxY

Kinder rechtzeitig ins Bett zu schicken kann Übergewicht vermeiden. Eine Studie hat Anfang der 90er die Zubettgehzeiten von Kindern untersucht und einige Jahre später ihr Gewicht. Den Unterschied zwischen 10% (<= 20 Uhr) zu 16% (20-21 Uhr) zu 23% (> 21 Uhr) finde ich schon echt beachtlich. Wobei da soziale Punkte wohl ignoriert wurden. Ich behaupte mal, Eltern, die ihre Kleinkinder regelmäßig länger als 21 Uhr aufbleiben lassen, achten auch in der Regel nicht so sehr auf einen gesunden Lebensstil inkl. Ernährung: http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/regelmaessige-und-fruehe-schlafenszeiten-als-kleinkind-helfen-uebergewicht-vorbeugen/

Schöner Kommentar im Spiegel zur Digitalisierung in Schulen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/widerstand-gegen-digitalisierung-der-schule-kolumne-a-1116660.html

Die 600. (!) Folge Simpsons wird ausgestrahlt: http://www.sfgate.com/entertainment/the-wrap/article/The-Simpsons-Joins-Extremely-Rare-600-9974895.php

Auf der Suche nach guter Literatur? Vielleicht findet man ja etwas in der ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher oder in der BBC Big Read. Letztere gibt es auch als fertige Liste bei goodreads.com. Ich versuche gerade, einen Teil dieser Liste hier abzuarbeiten.

„If the soil is the earth’s stomach, fungi supply its digestive enzymes“ Uralter (2003) Bericht über den wohl größten Pilz auf der Welt: 9,65km² und mindestens 2000 Jahre alt. Und laut Wikipedia wohl 605 Tonnen schwer. Krass: http://www.abc.net.au/science/news/enviro/EnviroRepublish_828525.htm

Die letzt Linksammlung gibt es hier.

Streuselbrötchen

Mir war gar nicht bewusst, dass Streuselbrötchen überhaupt nicht national (und darüber hinaus) bekannt sind, sondern eine Aachener Spezialität sind. Bei chefkoch.de findet man gerade einmal 2 Rezepte, wobei eines noch eine Kopie aus einem Aachener Blog ist. Die Streuselbrötchen aus dem Rezept werden herrlich feucht und fluffig, haben allerdings auch einen relativ ausgeprägten Hefegeschmack. Ich habe beim ersten Test bereits etwas Vanilleextrakt zum Teig gegeben. Beim nächsten Mal darf es noch mehr sein. Außerdem würde ich das Rezept gerne einmal mit Weizensauerteig ausprobieren. Habe ich in der Zwischenzeit. Beim ersten Versuch war der Teig etwas zu weich, das Ergebnis erinnerte von der Struktur eher an Focaccia.

Teig:

  • 150 ml lauwarme Milch
  • 15 g frische Hefe
  • 30 g geschmolzene Butter
  • 30 g Zucker
  • 300 g Weizenmehl 405
  • 2 Eier (M)
  • 1 TL Vanielleextrakt
  • 1 Prise Salz

Streusel:

  • 70 g Weizenmehl 405
  • 70 g Zucker
  • 60 g kalte Butter in Stücken
  • Zimt

Die Milch lauwarm erwärmen, den Zucker einrühren und die Hefe klein reinbröseln. Butter schmelzen und zusammen mit den Eiern, dem Weizenmehl und einer Prise Salz verkneten. Da der Teig relativ stark nach Hefe schmeckt und sonst eher neutral, 1 TL Vanilleextrakt oder ein Päkchen Vanillezucker dazu geben.

Je nach Raumtemperatur ca. 1 Stunden gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat. Anschließend noch einmal durchkneten.

In der Zwischenzeit Mehl, Zucker und kalte Butter mit den Fingern zu Streuseln verkneten. Je nach Geschmack etwas Zimt oder Vanille dazugeben.

Den Teig in 6 Stücke teilen und Brötchen formen und auf einem Backblech mit Wasser oder Milch einpinseln. Die Streusel drauf verteilen und gut andrücken.

Nochmal für ca. 30 Minuten gehen lassen. Vor dem Backen die Streusel nochmal andrücken.

Die Streuselbrötchen für ca. 15 bis 20 Minuten bei 180°C goldgelb backen.

Linksammlung 10 – 14.10.2016

Zitat der Woche:

„Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ – Paul Watzlawick

Da hat die USA uns Deutschen etwas voraus: Ein Gesetz, dass Wickeltischen auf Damen- und Herrenklos vorschreibt. Als wickelnder Vater wird man hierzulande auf der Suche nach einer Wickelmöglichkeit in Restaurant o.ä. ja immer noch komisch angeguckt. http://qz.com/806208/obama-signs-law-to-make-baby-changing-stations-available-in-mens-bathrooms/

Im Spiegel wurden Spiele für Kleinkinder getestet: http://www.spiegel.de/fotostrecke/games-fuer-ganz-junge-so-sehen-kleinkinder-apps-aus-fotostrecke-141675-6.html

Ich habe diese Woche greatbritishchefs.com entdeckt, mit u.a. einen tollen Artikel übers Fermentieren: http://www.greatbritishchefs.com/features/the-science-of-pickling

Hihi. Ein thermografierter Furz: http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/ein-thermografierter-furz-gifd/

Michiyo Yasuda ist gestorben 🙁 Wird Zeit nochmal das ein oder andere Werk zu gucken: http://www.bbc.co.uk/newsbeat/article/37629894/you-may-not-have-heard-of-michiyo-yasuda-but-you-know-her-work

4 Cent mehr dafür ausgeben, dass die „Brüderkücken“ nicht geschreddert werden: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-10/alnatura-kueken-schreddern-bioeier-masthahnchen-legehennen-biomarkt

Ärzte werden gebeten, Patienten auf dem Papier kranker zu machen, als sie tatsächlich sind. Die Krankenkassen verdienen daran. Das Ganze kann dann evtl. schwere Folgen bei Berufsunfähigkeitsrente o.ä. haben. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/versichern-und-schuetzen/interview-mit-jens-baas-chef-der-techniker-krankenkasse-14472241.html

 

Die letzt Linksammlung gibt es hier.

Lillys Zitronenkuchen

Im Kuchenradio von @dielilly gab es eine Folge zum Zitronenkuchen. Das Ganze klang so lecker, dass ich ihn nachbacken musste. Der Kuchen ist wirklich super saftig und unglaublich lecker. Bemerkenswerterweise kommt er, je nach Gewicht der Eier, dem Verhältnis von Butter, Zucker, Mehl und Ei eines Pound cake (Eischwerkuchen) sehr nahe.

Zutaten:

  • 175 g weiche Butter
  • 175 g Rohrohrzucker
  • 175 g Weizenmehl 405
  • 3 Eier (M)
  • 4 Zitronen
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Puderzucker

Die Zitronen heiß abspülen und abtrocknen. Mit der Reibe die Schale abreiben. 3 Zitronen auspressen.

Die Eier schaumig schlagen, mit und mit den Zucker und Vanillezucker hinzugeben. Zitronenschale und weiche Butter dazugeben. Den Saft von einer Zitrone ebenfalls unter rühren.

Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und gleichmäßig in die Masse geben. Rühren bis ein homogener Teig entstanden ist.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter einreiben. Die Masse in die Form geben und glatt streichen.

Für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze backen. Anschließend abkühlen lassen und mit einem Holzstäbchen den Kuchen einige Male einstechen.

Die Hälfte des Puderzuckers mit Zitronensaft verrühren. Der Guss sollte so dünnflüssig sein, dass er gut in die Löcher des Kuchens läuft. Den Rest Puderzucker dazugeben und so viel Zitronensaft, dass nun ein dickflüssiger Guss entsteht. Diesen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

Den Guss aushärten und den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.
Lillys Zitronenkuchen

Linksammlung 9 – 07.10.2016

Zitat der Woche:

Wenn ein Witz eine Staatskrise auslöst, ist das nicht das Problem des Witzes, sondern des Staates. – Jan Böhmermann

Amerika hat vermeldet, masernfrei zu sein. Der bloggende Kinderdoc hat einen passenden Kommentar geschrieben: https://kinderdoc.wordpress.com/2016/09/29/was-tut-ihr-euren-kindern-an/

Eine britische Studie (Achtung, Springer!) von 2014 verknüpft CO²-Ausstoß und Fleischkonsum. Überrascht bin ich nicht, auch wenn die Ergebnisse sehr beeindruckend sind. Menschen, die sich fleischfrei/-arm ernähren, achten sicherlich eher auf ihre Ernährung und evtl. auch auf Saisonalität und Regionalität als der Durchschnittskarnivore. http://www.vox.com/2014/7/2/5865109/study-going-vegetarian-could-cut-your-food-carbon-footprint-in-half

Hipster Tim Tayler. Coolster Youtube-Kanal von allen: Fynn Kliemann – Der Heimwerkerking

„Tsundoku: The acquiring of reading materials followed by letting them pile up and subsequently never reading them.“ Generell, sehr schöne Serie: http://www.ozy.com/acumen/theres-a-word-for-buying-books-and-not-reading-them/71898

Wer mit dem mobilen Gerät hier ist, sollte sich dieses wundervolle interaktive Projekt einmal ansehen: https://paperplanes.world/

Der @leitmedium kommentiert die RTL-Sendung Erziehungsexperiment zum Thema „Kinder und schlafen“. http://vierpluseins.leitmedium.de/2016/10/06/der-pathologisierte-kinderschlaf/

Tolle Bilder in der New York Times zum konventionellen Anbau von Nahrungsmitteln. Da ich gerade The Omnivore’s Dilemma von Michael Pollan lese, passt das ganz gut. http://www.nytimes.com/interactive/2016/10/09/magazine/big-food-photo-essay.html Ich sehe gerade, dass einer der Texte ebenfalls von ihm ist. Und weil der Kerl so klasse ist, hat die NYT hier nochmal eine aktuelle Liste mit allen Beiträgen von ihm zusammengefasst.

Für die Radfreunde: Eine schöne Idee um eine leichte und große Tasche ans Fahrrad zu bekommen: https://mtb-ms.de/tasche-fuer-rennrad-oder-mountainbike/

Die letzt Linksammlung gibt es hier.

Alltagsbrot nach brotdoc

Ich habe beim brotdoc ein Rezept für sein „Alltagsbrot“ gefunden und dieses als Grundlage für ein eigenes helles Brot genommen. Zu aller Freude, schmeckt nicht nur uns das Brot wirklich hervorragend, auch das Kind ist begeistert. Mir sind beim ersten Versuch die Mehle ausgegangen und ich musste etwas improvisieren. Das Ergebnis war allerdings sehr lecker und wurde bereits einige Male in der Form gebacken und hat sich jetzt auch als unser Alltagsbrot etabliert.

Sauerteig:

  • 20 g Roggenmehl 1150
  • 140 g Vollkorn-Roggenmehl
  • 160 g Wasser (28°)
  • 16 g Anstellgut vom Roggensauer

Hauptteig:

  • 240 g Weizenmehl 550
  • 400 g Weizenmehl 1050
  • 336 g Sauerteig
  • 344 g Wasser (24°)
  • 4 g Hefe
  • 16 g Salz

Die Zutaten für den Sauerteig vermischen und den Backofen kurz anheizen. Teig hinein, bis dieser ~30°C Temperatur hat, dann bei geschlossener Türe ca. 12 Stunden gehen lassen. Das sorgt für einen eher milden Geschmack.

Alle Zutaten für den Hauptteig in der Maschine erst 10 Minuten auf kleinster Stufe, dann nochmal 3 Minuten auf zweiter Stufe kneten, bis ein glatter elastischer Teig entstaden ist. 60 Minuten luftdich ruhen lassen. Nach 30 Minuten einmal auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte strecken und falten.

Kurz durchkneten. Ein Langbrot formen und mit Schluss nach oben in einem Gärkörbchen für 90 Minuten gehen lassen.

Mit Schluss nach unten auf ein Blech kippen und mehrfach quer zur Längsachse einschneiden. Mit warmen Wasser einpinseln.

Mit viel Schwaden bei 250°C für 50 Minuten backen. Nach 10 Minuten die Schwaden ablassen und die Temperatur auf 200°C senken.

Alltagsbrot nach brotdoc

Alltagsbrot nach brotdoc Alltagsbrot nach brotdoc

Brokkoli-Garnelen-Quiche

Das Rezept habe ich in ähnlicher Form bereits vor einiger Zeit in irgendeinem Werbeflyer eines Discounters gefunden. Die Mengenangaben für die Füllung können etwas variieren, je nachdem wie groß z.B. der Brokkoli ist. Bei der Wahl der Zutaten kann man ebenfalls etwas experimentieren und beispielsweise noch Tomaten hinzugeben. Ein tolles Grundrezept.

Teig:

  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 125 g kalte Butter in Stücken
  • 40 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL getrockneter Thymian

Füllung:

  • 225 g Garnelen
  • 1 Brokkoli (ca. 300g)
  • 4 Eier (M)
  • 1 Zitrone
  • 200 g Saure Sahne
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Die Garnelen auftauen.

Das Mehl, Salz und klein geschnittene Butterstückchen mit den Händen vermengen. Wenn sich ein Teig anfängt zu bilden, das Wasser dazu geben und solange weiter kneten bis ein glatter Teig entsteht. Anschließend für 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Eine Tarteform mit Butter fetten und leicht bemehlen.

Den Teig ausrollen und in die Form geben. Die Ränder gut anpressen. Den Teig anschließend mit der Gabel mehrfach einstechen. Für 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Die Zitrone waschen und ungefähr die Hälfte der Schale abreiben. Den Brokkoli in Röschen teilen und im kochenden Salzwasser für ca. 5 Minuten bissfest kochen. Mit kalten Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Die Eier mit der sauren Sahne aufschlagen. Den Zitronenabrieb, ein Spritzer Saft hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken.

Den Knoblauch schälen und zusammen mit den Garnelen in einer Pfanne ganz kurz (1 Minute) anbraten. Einen Spritzer Zitronensaft drüber träufeln.

Den Boden aus dem Gefrierschank nehmen, Garnelen und Brokkoli darauf verteilen und mit der Ei-Sahne-Mischung übergießen. Die Quiche für ungefähr 35 Minuten im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 200°C) goldbraun backen.

Dazu passt z.B. ein leckerer Feldsalat mit gerösteten Walnüssen und Cranberries.Brokkoli-Garnelen-QuicheBrokkoli-Garnelen-Quiche mit TomatenBrokkoli-Garnelen-Quiche mit Tomaten