Goodbye Fitbit

Knapp 1750 Datensätze habe ich seit dem 7.11.2012 produziert. Ich denke, gerade zu Beginn hatten diese einen echten Mehrwert für mich. Der Fitbit One hat mich motiviert und angetrieben. Aber irgendwann ist die Luft raus und ich sehe für mich keinen Vorteil mehr. Eher im Gegenteil. Ich habe mich immer häufiger dabei erwischt, mich zu ärgern, wenn der One gerade leer war oder ich ihn vergessen hatte und auf dem Laufband stand. Diese Schritte wurden schließlich nicht gezählt! Was für ein bekloppter Gedanke. Ganz nach dem Motto: Was nicht gezählt wurde, hat nicht stattgefunden. Die Einsicht, dass der Tracker bei mir nicht mehr viel mehr als ein schlechtes Gewissen verursachen konnte, hat dazu geführt, dass ich ihn jetzt schon ein paar Wochen nicht mehr getragen habe. Ich weiß gar nicht, wie oft ich seitdem an die Hosentasche gegriffen habe um zu sehen, ob er noch da ist. Die Macht der Gewohnheit und gleichzeitig Bestätigung für meine Entscheidung.

Das Techniktagebuch hatte vor kurzen auch von dem Phänomen berichtet.

Dank Tracker weiß ich jetzt, dass ich mich im Alltag zu wenig bewegen würde, wenn ich nicht explizit drauf achte. Vielleicht hatte es also doch etwas Gutes gehabt.

Fitbit selbst ermöglicht zwar einen Export der Daten, aber immer nur für einen Zeitraum von maximal 31. Tage. Bei mehrjähriger Nutzung wäre da der Export etwas aufwändig. Es gibt einen Webdienst, der den Export aller Daten ermöglicht. Allerdings doch auch wieder nur zeitlich begrenzt, wie ich nachträglich festgestellt habe. Datenhoheit ist noch immer ein leidliches Problem. Kundenbindung und Datenexport scheint für viele Unternehmen im Widerspruch zu stehen. Schade.

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