No-Knead Focaccia

Focaccia ist ja teilweise eine Sache der Definition und des Geschmacks. In der Zubereitung kann es ja schon fast beliebig komplex werden. Das hier ist eines der einfachsten Rezepte, die ich bisher gebacken habe. Mit einem wirklich tollen Ergebnis. Im Vergleich zum Aufwand sogar noch besser. No-Knead bedeutet, dass die Teigzutaten einfach mit einem Löffel o.ä. vermischt werden und der Hefe und der Ruhezeit die eigentliche Arbeit überlassen wird. Das klappt hervorragend. Neben dem reinen Teig, wird vor dem Backen noch eine Kräuteremulsion drüber gestrichen. Hier kann man natürlich seiner Experimentierfreude freien Lauf lassen und verschiedene frische oder getrocknete Kräuter verwenden.

Für den Teig:

  • 400 g Mehl (Typ 405 ist ok)
  • 310 g Wasser
  • 2,5 g frische Hefe
  • 1 TL Salz

Für die Kräuteremulsion:

  • 1/4 TL getrockneter Oregano
  • 1/4 TL getrockneter Rosmarin
  • 1/4 TL gemahlenen Knoblauch
  • 1 TL Wasser
  • 1 TL Olivenöl

Außerdem: Grobes Meersalz

Die frische Hefe in das Wasser bröseln und solange verrühren, bis diese sich aufgelöst hat. Das Mehl mit dem Salz vermischen und das Hefe-Wasser dazugeben. Mit einer Spatula oder einem Holzlöffel alles zu einem einigermaßen glatten Teig verrühren. Das sollte nicht länger als 2 Minuten dauern. Die Schüssel luftdicht abdecken (Frischhaltefolie o.ä.) und für ca. 12 bis 15 Stunden ruhen lassen.

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dieses leicht bestäuben. Den Teig mit einem Schaber aus der Schüssel holen und großflächig auf das Backpapier laufen lassen. Dabei versuchen möglichst viel Luft im Teig zu behalten. Mit den Fingern Kuhlen in den Teig drücken und die Kräuteremulsion verteilen. Alles mit groben Meersalz bestreuen.

Das Focaccia mit Alufolie oder einem anderen Backblech abdecken und für  30 Minuten im unteren Teil des Backofens backen. Die Folie entfernen und nochmal ca. 10 Minuten offen backen.

Das Brot auf einem Rost gut auskühlen lassen.


Linksammlung 55 – 19.01.2018

Ein frohes neues Jahr! Es fällt mir noch etwas schwer 2018 anstatt 17 zu tippen, aber so geht es vermutlich allen.

2017 wurde dank Netflix mit einer 4. Staffel Black Mirror beendet. Wie so häufig, schwankten die Folgen recht stark in der Qualität bzw. meiner Gefälligkeit. Ich mag die Serie sehr. Auch wenn sie jedes Mal ein merkwürdiges Gefühl hinterlassen hat. wirres.net hat m.E. ziemlich genau das Problem und die Ursache für dieses Gefühl getroffen:

black mirror ist nicht dumm, im gegenteil, aber misantrop, anthropophob, frustriert und sarkastisch. liebe steckt bei black mirror lediglich in der produktion. die ist enorm aufwändig und detailverliebt; für jede einzelne folge werden plakatmotive produziert, dutzende anspielungen ins drehbuch und die kulissen gedrechselt und die besetzung ist stets a-list. black mirror ist eigentlich die perfekte serie, konsequent von vorne bis hinten durchdacht, voller grandioser kleiner (und grosser) ideen, perfekt inszeniert und produziert — aber sie glaubt nicht an das gute im menschen.

Der verlinkte Review bei nerdcore ist auch lesenswert.

Vorleben ist wesentlich wichtiger als vorlesen. Vielleicht kommt das ja endlich mal in den Köpfen von Eltern an. https://www.washingtonpost.com/outlook/where-do-kids-learn-to-undervalue-women-from-their-parents/2017/11/10/724518b2-c439-11e7-afe9-4f60b5a6c4a0_story.html

Nochmal Kinder: Kids, Would You Please Start Fighting?  https://www.nytimes.com/2017/11/04/opinion/sunday/kids-would-you-please-start-fighting.html

UN Women hat eine wirklich tolle Interaktive Zeitleiste von wichtigen weiblichen Persönlichkeiten erstellt. Das Feature ist recht groß und eher für den Besuch mit einem Desktop-Browser gemacht. Der automatisch abspielende Ton ist allerdings ein Manko:  http://interactive.unwomen.org/multimedia/timeline/womensfootprintinhistory/en/index.html

Dankbarkeit. http://www.judith-holofernes.de/2018/01/eine-liste-unwahrscheinlicher-geschenke/

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Linksammlung 54 – 21.12.2017

Letzte Linksammlung des Jahres. Und diesmal auch etwas umfangreicher. Mich würde ja sehr interessieren, wer hier mitliest und welche Themenbereiche ihr spannend findet. Vielleicht mag der/die ein oder Andere mal einen Kommentar dalassen oder mir auf Twitter eine Rückmeldung geben. Ich würde mich freuen. Ich wünsche euch allen ein schönes Fest und einen guten Rutsch. Bis 2018!

„Trying to get everyone to like you is a sign of mediocrity. You’ll avoid the tough decisions, and you’ll avoid confronting the people who need to be confronted.“ – Colin Powell

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Ein paar schöne Beispiele: http://denkfabrik.rocks/diagramme-erstellen-und-interpretieren/

Ein paar interessante und kritische Gedanken zu Konsumverzicht: http://www.zeit.de/kultur/2017-12/konsum-verzicht-nachhaltigkeit-klimawandel-klimarettung/komplettansicht

Wobei ich hier noch eine etwas bessere Darstellung gefunden habe: http://wastelandrebel.com/de/gruener-konsum-ist-auch-konsum/

Ebenfalls um Nachhaltigkeit und anderes geht es in der tollen Dokumentation Tomorrow. Lohnt sich und ist bei Prime im Angebot. https://www.amazon.de/Tomorrow-Die-Welt-voller-Lösungen/dp/B01M63KOHW/

National Geographics hat die Naturfotos des Jahres ausgewählt. Beeindruckende Bilder:  http://photography.nationalgeographic.com/nature-photographer-of-the-year-2017/

Zu wenig Schlaf macht sich beim Körperumfang bemerkbar: http://derstandard.at/2000062171928/Zu-wenig-Schlaf-macht-sich-beim-Koerperumfang-bemerkbar

Hobbybäcker aufgepasst: Die Autoren der bekanntesten deutschen Bäckerblogs haben eine App entwickelt. Ich habe sie noch nicht getestet, aber der Funktionsumfang sieht sehr passend und brauchbar aus: https://brotheld.de/

Hatte ich zwar erst vor kurzem hier, aber Argumente gegen Impfgegner kann man nicht häufig genug verbreiten: http://www.spektrum.de/wissen/aluminium-autismus-und-andere-vorurteile/1525747

Dinara Kasko war wohl ursprünglich Architektin. Den Einfluss merkt man jetzt ziemlich stark bei ihren Backwerken. Wirklich beeindruckend. http://www.dinarakasko.com/

In meiner Podcastliste finden sich sowohl Holgi mit wrint.de als auch auch Antritt von detektor.fm. Zum Jahresende gab es eine besondere Folge, in der Holgi bei Antritt zu Gast war. https://detektor.fm/gesellschaft/antritt-dezember-2017-fahrradpodcast-mit-holger-klein

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Linksammlung 53 – 15.12.2017

Zitat der Woche:

Whenever you find yourself on the side of the majority, it’s time to pause and reflect. – Mark Twain

Ihr Lappen! https://notaufnahmeschwester.wordpress.com/2017/11/30/ihr-lappen/

Hier sammelt jemand Rezepte aus Filmen. Wobei das nicht mehr sehr gepflegt aussieht. Das gibt es doch bestimmt auch für Bücher oder? http://schlemmerkino.de/

Ich finde die Idee von vertikalen Anbaumöglichkeiten ja wirklich faszinierend und genial. Neben vielen lesenswerten Kritiken zu „vertical farming“ gibt es in dem Bereich immer wieder Neuerungen. Plenty will da gerade ganz groß in den Markt einsteigen. Amüsantes Zitat: „You’re nothing in Silicon Valley without an ex-Tesla exec.“  https://www.vox.com/platform/amp/energy-and-environment/2017/11/8/16611710/vertical-farms

Keine Ahnung, was ihr essen sollt? http://www.frenchguycooking.com/stir-fry-generator

In London hat es jemand geschafft ein erfundenes Restaurant auf Platz 1 einer gängigen Ratingplattform zu hypen. Coole Story. https://www.vice.com/de/article/434gqw/ich-habe-meine-gartenlaube-auf-tripadvisor-zum-besten-restaurant-der-stadt-gemacht

Deutschland ist heute so ungleich wie vor 100 Jahren. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/einkommensverteilung-deutschland-ist-so-ungleich-wie-vor-jahren-1.3791457

Quiche mit Butternut-Kürbis

Ein spontanes Experiment, welches in einer Art Kürbis-Quiche endete. Es war allerdings so gut, dass ich beschlossen habe, es zumindest irgendwo festzuhalten.

Teig

  • 200 g Mehl Typ 405
  • 50 g Milch 3,8%
  • 50 g Wasser (lauwarm)
  • 1 TL Meersalz
  • 10 g frische Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 10 g Olivenöl
  • 1,5 EL getrockneter Oregano

Belag

  • Halben kleinen Butternut-Kürbis
  • 150 g Feta
  • 4 getrocknete eingelegte Tomaten
  • 2 Eier (M)
  • 50 g Sahne
  • 30 g Milch 3,8%
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Kreuzkümmel

Die Zutaten für den Teig vermengen und ca. 10 Minuten auf kleinster Stufe, anschließend 3 Minuten auf zweiter Stufe in der Küchenmaschine kneten. Abgedeckt für ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Kürbis schälen, halbieren und die Kerne entfernen. In Streifen schneiden. Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und klein schneiden. Den Feta in Würfel schneiden oder später zerbröseln.

Den Boden eines Springform mit Backpapier auslegen. Den Teig aus der Schüssel auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Vorsichtig, ohne zu viel Luft auszudrücken, rund formen. Ähnlich einer Pizza. Der Teig sollte etwas größer als die Springform sein.

Den Teig in die Form geben und mit Hilfe der Kürbisstücke einen Teigrand formen. Den Kürbis dabei so außenrum legen, dass der Teig gestützt wird und eine Wanne entsteht. Den restlichen Kürbis ebenfalls auf dem Boden verteilen. Den Kürbis würzen. Feta und Tomaten darüber verteilen.

Die Eier zusammen mit der Sahne, der Milch und den Gewürzen verquirlen. Über den Kürbis gießen und darauf achten, dass überall etwas hinkommt.

Im Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 35 Minuten backen.

Linksammlung 52 – 1.12.2017

Zitat der Woche:

On one level, wisdom is nothing more than the ability to take your own advice. It’s actually very easy to give people good advice. It’s very hard to follow the advice that you know is good. . . . If someone came to me with my list of problems, I would be able to sort that person out very easily. – Sam Harris

Wer es verpennt hat, für heute einen Adventskalender zu besorgen, sei hiermit die rettende Lösung geboten. Der umgekehrte Adventskalender: http://dasnuf.de/dieser-adventskalender-darf-gerne-1-000-euro-kosten/

Jeder Deutsche produziert im Schnitt 37 Kilo Plastikmüll pro Jahr. Sich das vorzustellen ist gar nicht so einfach. Ich empfinde die Zahl als sehr hoch.  Wer eine dicke Haut hat, findet in den Kommentare neben einigem Blödsinn auch ein paar brauchbare Beiträge. http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/umweltverschmutzung-plastikmuell-deutschland-eu-vergleich

Wortvogel trifft den Nagel auf den Kopf, was mich bei den aktuellen Serientrends stört: https://wortvogel.de/2017/11/kaugummi-tv-das-dilemma-des-vertikalen-storytellings/

Untersuchungen von 200 Studien lassen vermuten, dass 3 bis 4 Tassen Kaffee täglich für ein längeres Leben sorgen könnten: https://www.sciencedaily.com/releases/2017/11/171122190659.htm

Lichtverschmutzung. Hört sich ziemlich esoterisch an, ist es aber leider absolut nicht. Warum es ein Problem ist:

People’s sleep can be marred, which in turn can affect their health. The migration and reproduction of birds, fish, amphibians, insects and bats can be disrupted. Plants can have abnormally extended growing periods. And forget about seeing stars or the Milky Way if the trend continues.

https://www.theguardian.com/environment/2017/nov/23/nights-getting-brighter-but-not-in-a-good-way

Man pages sind eine nette Sache, aber halt auch sehr umfangreich. Wer z.B. tar oder awk nur selten nutzt, muss sich oft durchkämpfen um die nötigen Parameter zu finden. Mit tldr gibt es eine Alternative: http://tldr.sh/

Neben der Fermentation beschäftige ich mich aktuell u.a. mit Ramen Nudeln. Und man glaubt gar nicht, wie komplex das Thema ist: http://www.ramenchemistry.com/blog?tag=Ramen+101 oder https://missboulette.wordpress.com/2013/09/29/ein-zwischenbericht/

Treberbrot mit Sauerteig

Ich hatte das Glück und durfte einige Mal beim privaten brauen von Bier dabei sein und helfen. Eine tolle Erfahrung. Im ersten Schritt wird die Stärke aus dem verwendeten Getreide ausgekocht. Zurück bleibt anschließend der sogenannte Treber. Dieser eignet sich hervorragend zum Backen. Da beim Brauen einige Kilo an Malz verwendet werden, gibt es auch genügend Material für Experimente. Dieses hier habe ich jetzt ein paar Mal gebacken und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Etwas kritisch ist die Wassermenge beim Hauptteig. Je nachdem wie der Treber gelagert wurde und vorbereitet wird, kann es hier starke Schwankungen geben. Also lieber etwas weniger Wasser zu Beginn und dann nach Gefühl dazugeben. Ich habe den Treber eingefroren und lasse ihn über Nacht auftauen.

Vorteig:

  • 75 g Weizenmehl Typ 1050
  • 75 g Wasser (lauwarm)
  • 1,5 g frische Hefe

Sauerteig:

  • 175 g Vollkornroggenmehl
  • 175 g Wasser
  • 20 g Anstellgut

Hauptteig:

  • Vorteig
  • Sauerteig
  • 200 g Treber
  • 350 g Weizenmehl Typ 1050
  • 15 g Salz
  • 3,5 g frische Hefe
  • Wasser nach Bedarf und Gefühl

Den Treber aus der Tiefkühltruhe nehmen und abgedeckt über Nacht auftauen lassen.

Die Zutaten für den Sauerteig und den Vorteig jeweils in einer Schüssel mit einem Löffel vermischen und abgedeckt für ca. 18 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

Vorteig, Sauerteig und die übrigen Zutaten zu einem Teig verkneten. Je nach Feuchtigkeit des Trebers, zu Beginn gar kein Wasser oder nur ganz wenig dazugeben. Erst 8 Minuten auf kleinster Stufe kneten, anschließend 5 Minuten auf 2. Stufe. Wasser in kleinen Mengen dazugeben. Der Teig sollte sich am Ende von den Wänden lösen.

Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur für 90 Minuten gehen lassen. Nach 30 bis 40 Minuten einmal falten.

Auf der bemehlten Arbeitsfläche einen Brotlaib wirken. Ich mache aus dem Teig 2 kleinere Brote. In einem Gärkorb mit Schluss nach oben weitere 60 bis 90 Minuten gehen lassen. Kurz vor der Vollgare den Laib auf ein Backblech stürzen und mit einem scharfen Messer einschneiden.

Das Brot für ca. 50 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Zu Beginn bei 250°C und Schwaden. Nach 10 Minuten den Dampf aus dem Ofen lassen und die Temperatur auf 200°C senken. Das fertige Brot komplett auskühlen lassen.

Linksammlung 51 – 24.11.2017

Nächsten Monat ist Weihnachten!

Mich fasziniert ja die Tiny-House Bewegung. Amazon scheinbar auch. Die liefern jetzt Containerhäuser direkt vor die Haustüre. http://www.goodshomedesign.com/amazon-will-now-deliver-a-tiny-house-directly-to-your-door/

Eine Apothekenumfrage als Studie auszugeben ist schon ziemlich dreist. Was anderes sollte man von solchen Menschen aber auch nicht erwarten: http://meedia.de/2017/11/16/der-fall-meditonsin-wie-verdeckte-homoeopathie-pr-in-eine-tageszeitung-kommt/amp/

Facebook, Twitter, Instagram, angebliche Wiederaufleben von Newslettern… ich finds furchtbar. Für mich immer noch die Hauptquelle ist und bleibt: RSS feeds. Und bin damit wohl auch nicht alleine: https://davidyat.es/2017/05/18/rss-nothing-better/

Tolle Geschichte um ein Buch als Preis einer Verlosung für einen guten Zweck:  https://blog.patrickrothfuss.com/2017/11/the-story-of-a-beloved-book

Ein komplettes Möbelset für ein Schlafzimmer aus ein paar Platten Holz. Mir gefällt das Konzept: https://singleplyshop.com/6-sheet-bedroom-set/

Netten kleinen Trick gefunden um json Dateien im vim zu formatieren. Der zweite Befehl setzt das Indent dann noch korrekt.

:%!python -m json.tool
gg=G

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Linksammlung 50 – 17.11.2017

Die Washington Post hat verschiedene Studien zum Thema Glücklich sein und Alter ausgewertet. Um die 50 Jahre scheint wohl der Tiefpunkt zu sein. Wobei das relativ zu sehen ist, denn selbst den 50jährigen ging es laut Befragungen immer noch ziemlich gut. Interessant.
https://www.washingtonpost.com/amphtml/news/wonk/wp/2017/08/24/under-50-you-still-havent-hit-rock-bottom-happiness-wise/

Oh, da hat die EU ja mal wieder einen neuen Versuch der Zensur gewagt und so wie es aussieht dieses Mal auch damit Erfolg gehabt: https://juliareda.eu/2017/11/eu-website-blocking/

EA hat scheinbar ihren neusten AAA Titel mit mehr Micropayments und Unlook-Zeugs vollgepackt als so manches F2P Spiel. Allerdings trotzdem den vollen Preis dafür kassiert. Auf reddit gibt es einen interessantes Post zu den Hintergründen und warum diese Art der Spielmechanik funktioniert und sich evtl. durchsetzen wird. Ich vermute, dass genau die gleichen Effekte bei Incremental Games auftreten: https://www.reddit.com/r/gaming/comments/7cutlj/ea_reduced_the_cost_of_heroes_in_battlefront_2/dpszed1/

Constanze Kurz und Frank Rieger haben ihr „4 Jahre Snowden“ einsprechen lassen. Kann man sich kostenlos hier runterladen: http://nowyouknow.eu/

Müsst ihr gelegentlich Dokumente unterschreiben, habt aber keinen Drucker und Scanner? Vielleicht ist hellosign interessant. 3 Unterschriften/Monat sollte für die meisten Privatpersonen vollkommen ausreichend sein und ist damit kostenlos: https://www.hellosign.com/

Kinder kosten so viel Geld? Hier hat jemand mal nachgerechnet. Auch die Übersicht und die Erklärungen zum Jahresbudget fand ich sehr interessant. http://whatlifecouldbe.eu/2017/09/02/much-kids-cost-us-germany/

Die letzte Linksammlung gibt es hier.

Milchbrötchen

Seitdem ich dieses Rezept hier gefunden habe, habe ich keine süßen Brötchen mehr in einer Bäckerei gekauft. Das Rezept geht ziemlich schnell und lässt sich für das Wochenendfrühstück super vorbereiten. Der Teig wird relativ fest und lässt sich dadurch sehr einfach verarbeiten. Wer es mag, kann natürlich zum Ende der Knetzeit noch Rosinen o.ä. in den Teig geben.

Mehlkochstück

  • 25 g Weizenmehl 550
  • 125 g Milch (3,5%)

Teig

  • Mehlkochstück
  • 400 g Weizenmehl 550
  • 140 g Milch (3,5%)
  • 60 g Zucker
  • 12 g frische Hefe
  • 40 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 7 g Salz
  • 1 Ei

Die Zutaten für das Mehlkochstück in einem Topf vermischen und langsam auf dem Herd erhitzen und die dickflüssige Masse ein paar Minuten rühren. Für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Milch leicht erwärmen und den Zucker darin auflösen. Die Hefe hinzugeben und einige Minuten stehen lassen. Zusammen mit Mehlkochstück, Mehl, Milch und Salz in der Küchenmaschine für 5 Minuten auf kleinster Stufe verkneten. Weitere 4 Minuten auf 2. Stufe. Anschließend die Butter in kleineren Stücken hinzugeben und nochmal 10 Minuten kneten.

Luftdicht bei Raumtemperatur für ca. 90 Minuten zur Gare stellen.

Je nach gewünschter Größe aus dem Teig ca. 8 Teiglinge formen. Das Ei verquirlen und die Brötchen bestreichen. Ich lege die Teiglinge vorher auf ein Backpapier und packe alles in eine verschließbare Tupperdose in den Kühlschrank.

Für ca. 12 Stunden im untersten Fach oder bei den aktuellen Temperaturen auch draußen auf dem Balkon.

Am Morgen die Teiglinge rausnehmen und auf ein Backblech legen, nochmal mit Ei bestreichen und 30 Minuten ruhen lassen.

Bevor die Brötchen für ca. 18 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Ofen wandern, nochmal mit dem Ei bestreichen.

Anschließend auf einem Rost abkühlen lassen.